Startseite        News         Unser Verein        Termine        Repertoire        Galerie        Links        Impressum        Gästebuch

Das war 2016

Das vergangene Jahr war für unseren Verein ein sehr bewegendes und dynamisches Jahr mit vielen Höhen, aber auch Tiefen.

Das Jahr begann für uns am 16. Januar mit der Jahreshauptversammlung in unserer Probelokalität, der Schützenhalle in Dünschede. Nachdem wir alle Formalitäten hinter uns gebracht hatten, stießen unsere Partner zu uns, um zusammen einen gebührenden Abend zu erleben. 


Am 20. Januar hatte unser Dirigent zur ersten Probe des Jahres geladen, denn es kam einiges in dem Jahr auf uns zu. 

Am Sonntag, den 24. Januar machte sich der Vorstand mit den Jugendlichen
und Kindern des Vereins auf nach Wiehl. Auf der dortigen Schlittschuhbahn verbrachten sie einen sportlichen Nachmittag.

Anfang April absolvierten unsere jüngsten Musiker erfolgreich die Lehrgänge des Volksmusikerbundes. Marie Hoffmann, Paula Pape, Emely Witte und Aulon Kondri freuten sich über das Abzeichen und die Urkunde zum bestandenen E-Lehrgang. Ebenfalls sehr erfolgreich schloss Marie Hohmeister den 
D 1 -Lehrgang ab.

Im April stand ein Wertungsspiel auf dem Programm. 

Anlässlich des Kreismusikfestes am 23. April in Attendorn nahmen wir am Wertungsspiel teil und ließen uns von der Fachjury rund um Chefjuror Bernhard Viegener mit guten Erfolg beurteilen. Anschließend folgte noch ein Platzkonzert neben dem Rathaus, welches wir gemeinsam mit unseren Freunden aus Heggen darboten.

Schon war der Mai da.

Am 05. Mai feierten wir unser traditionelles Vatertagsfest "Auf dem Hölzchen". Bei bestem Wetter und toller Livemusik der Gruppe Hit Mix strömten die Besucher in Scharen zu unserem Fest. 

Der 22. Mai stand ganz im Zeichen des Malerbetriebs Wagner, seines Zeichens unser 2. Vorsitzender, der sein 10 jähriges Firmenjubiläum feierte. Hier gratulierten wir und unterhielten seine Gäste und Kunden mit schönen Klängen. 

Am 03. Juni hatte unser Dirigent geladen. 

Einen Tag vor dem Wertungsspiel in Attendorn war er 50 Jahre (alt/jung) geworden. Da er auch im Tambourcorps Heggen aktiv ist, hatte er beim Platzkonzert spontan beide Vereine zu einer Gartenparty eingeladen.

Nun kam die Schützenfestsaison:

Bereits zwei Tage nach dem Geburtstagsumtrunk bei Hermann- Josef folgte das Schützenfest in Oesterau. Dort begleiteten wir an dem Sonntag den Festzug spielten im Anschluss, wie immer, noch einige Musikstücke. 

Am Tag darauf kamen wir der Anfrage des Schützenvereins Grevenbrück nach. 
Als der Hagel- und Gewitterschauer an diesem Montagnachmittag abgeklungen war, umrahmten wir den dortigen Festumzug mit trditioneller Marschmusik. 

Das Hochfest der Windhauser Schützenbrüder erfreuten wir am 18. & 19. Juni mit unseren Klängen. Mit einer spontanen Marschmusik-Ketten-Karrussellfahrt begeisterten wir nicht nur das dort feiernde Schützenfestvolk, sondern schafften es auch mit wahnsinnigen 255 Klicks und 11 Likes in die die YouTube-Charts.

Für alle Interessierten:

https://youtu.be/kHrvatYLz1E

Am 02. Juli folgte das Stadtkönigsschießen der Plettenberger Schützenvereine. Der Schützenverein aus der Oester hatte als Veranstalter eingeladen. Wir sorgten mit dem Marsch an die Vogelstange für die musikalische Umrandung des Vogelschießens in gemütlicher Runde an der schön gelegenen Vogelstange.

Das eigene Schützenfest in Dünschede am 4. Juli-Wochenende begann mit einem gemütlichen Abend bei unserem Kammeraden Frank.

Wir begleiteten die Schützen an allen 3 Tagen auf ihren Wegen durch die Gemeinde. 

Der Name „Weckruf“ wurde im letzten Jahr sehr ernst genommen. So versuchten wir beim Ständchen für den 1. Brudermeister, unseren Leo mit schönster Marschmusik, im Flur der Villa Schürmann, aus seinen Träumen zu reißen. Jedoch vergeblich.

Das Schützenfest endete mit einem ausgiebigen Frühschoppen in der Schützenhalle.

In der folgenden Sommerpause ereilte uns eine schreckliche Nachricht:
Unser lieber Kamerad und Ehrenmitglied Norbert Schröder verstarb für uns alle unfassbar und doch so plötzlich am 15. August. Norbert Schröder war von 1982 bis 1991 unser 2. Vorsitzender und wurde 2006 zum Ehrenmitglied ernannt. 2016 blickte er auf 60 Jahre aktive Vereinstätigkeit zurück. Auf dem Konzert im Herbst sollte er hierfür geehrt werden.
Auf der Beerdigung gaben wir ihm alle das letzte Geleit.

Trotz des Schocks und der Trauer warteten am Ende des Monats noch Verpflichtungen auf uns. Mittlerweile fest im Terminkalender bei uns verankert ist das letzte Schützenfest unserer Saison:
Beim Schützenfest in Oberveischede musizierten wir im Festzug und brachten im Anschluss in der Halle dem dortigen Königspaar ein Ständchen.

Anfang September stand die Vereinsfahrt nach Bamberg an. Bereits am frühen Freitagmorgen des 02. September ging es los nach Klein-Venedig. Nachdem wir im schönen Welcome-Hotel die Zimmer bezogen hatten und die ersten Verkostungen in der Hauptstadt des Bieres vorgenommen waren, ging es kulturell weiter mit einer fachkundigen Stadtführung, bei der uns alle Sehenswürdigkeiten der schönen Altstadt präsentiert wurden. Mit einem gemeinsamen Abendessen mit leckeren und deftigen lokalen Speisen am Regnitzufer und dem Besuch der Braustube direkt neben unserem Hotel ließen wir den Tag ausklingen.
Am Samstag stand nach dem ausgiebigen Frühstück eine Floßfahrt auf dem Programm. Auf dem bis auf dem letzten Platz gefüllten Flussgefährt, vergnügten wir uns sehr mit reichlich Bier und Musik. Bei Schifferklavier und dem Singen alter Gassenhauer war nicht nur unser Sangesbruder Leo voll in seinem Element. Angeheitert von der lustigen Floßfahrt zogen wir anschließend durch die Stadt. Gemeinsam verbrachten wir auch den zweiten Abend im nahegelegenen Brauhaus.

Am nächsten Tag erfolgte die Rückreise. Nach einem Zwischenaufenthalt in Würzburg, schaffte es unsere kompetente und fachkundige Busfahrerin, uns wieder wohlbehalten zurück ins Sauerland zu bringen.

Die nächste offizielle Zusammenkunft war dann am 01. Oktober. Mit ordentlich Kettenfett trank sich unsere weibliche Spielmannsfraktion Mut für das Bühnenspiel beim Freundschaftstreffen in Rönkhausen an. Das lief dann so geschmiert, dass die meisten anschließend auch an der Cocktailbar nicht vorbeikamen.

Den musikalischen Feinschliff für unser Konzert verpasste uns unser Dirigent am 15. und 16. Oktober beim Probewochenende in der Dünscheder Schützenhalle.

Eine Woche später folgte das letzte Freundschaftstreffen des Jahres im benachbarten Finnentrop.

Das Beste hatten wir uns natürlich für den Schluss aufgehoben. Das große Jahresfinale stand nun an, auf das wir so lange hingearbeitet hatten. Erstmals in der nun fast schon 100-jährigen Geschichte des Vereins, hatten wir uns bereits im Jahr 2014 dazu entschlossen, ein eigenständiges Konzert zu veranstalten. 

Unter dem passenden Motto „World of Music“ konnten wir die Besucher von unser Qualität überzeugen.
Anlass für die Darbietungen in dieser Form war das 25-jährige Dirigentenjubiläum von Hermann-Josef. Aber nicht nur diese Ehrung war an dem Tag vorzunehmen. Nach der Pause durften der Ehrenlandesmusikdirektor Bernhard Viegener, und selbstverständlich auch unser 1. Vorsitzender, im Namen des Vereins unserem Ehrenmitglied Leo Schürmann zur 60-jährigen aktiven Mitgliedschaft gratulieren.
Der selbst geehrte Tambourmajor brachte es mit seiner Dankesrede auf den Punkt. 

Er sagte nur: „Leo, ich ziehe den Hut vor dir“. 

Dem konnten wir uns alle sicher nur anschließen.
Nach den zwei Zugaben, die wir spielen durften, gab es bei den anschließenden Gesprächen mit unseren Besuchern tatsächlich fast ausnahmslos positive Kritik zum Konzert.
Somit können wir sicherlich behaupten, dass das Konzert doch ein toller Erfolg für unser Corps war und sich all die Anstrengungen, der Stress im Vorfeld und die zahlreichen Sonderproben letztendlich sogar irgendwo gelohnt haben. Bei dem Konzert hatten 5 Nachwuchskinder ihren ersten öffentlichen Auftritt mit dem Corps. 

So, nun war die Luft raus…

Aber nicht so ganz, denn die jungen Vereinsneulinge, die auch das Konzert mitgestaltet hatten, verzauberten die Besucher mit weihnachtlichen Klängen der „Mareike-Band“ auf dem Röllecker Weihnachtsmarkt.  An einem Stand des Tambourcorps verkauften wir selbstgebastelte Holzartikel. Der Erlös kam der Jugend zugute.

Insgesamt trafen wir uns an 28 Tagen zu den terminierten Aktionen.
Zudem kamen noch etliche Übungsabende und Sonderproben im letzten Jahr hinzu.